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Wartungs- und Sanierungsarbeiten: Die Arlbergstrecke im Härtetest

Keinen Ruhetag gibt es für die ÖBB-Technikertruppe, die mit der Frischzellenkur zwischen Bludenz und Ötztal-Bahnhof beschäftigt ist. Das Sanierungsprojekt kostet 23 Mio. Euro.

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Mit dem „Bridge Control Railway“ müssen Dutzende Brücken wie diese bei Strengen überprüft werden. Rechts: „Hammertest“ bei einer Steinbogenbrücke aus dem 19. Jahrhundert.
© Wenzel

Strengen, Flirsch – Es ist ein spezielles Baustellenfahrzeug auf Schienen, das bis 2. Juli auch am Sonntag zu den Wartungs- und Sanierungsarbeiten an der Arlbergstrecke ausrückt. Bestückt ist die „Bridge Control Railway“, so heißt das Vehikel, mit einem hydraulischen Kran, der mit seinem 35 Meter langen Arm alle technischen Stücke spielt. Drei Spezialisten steigen in den Arbeitskorb, um zu den schwer zugänglichen Stellen unterhalb der Steinbogenbrücke zu gelangen, die inspiziert werden müssen.

Gestern Sonntag stand die kleine, aber mit Fahrzeugen schwer erreichbare Süßwaldbrücke zwischen Strengen und Flirsch auf dem Inspektionsplan. „Im vierjährigen Rhythmus müssen mögliche Verformungen und vor allem die Tragsicherheit der Brücken überprüft werden“, erläutert Regionalleiter Christian Wieser von der ÖBB Infrastruktur AG, zuständig für Streckenmanagement und Anlagenentwicklung.


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