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TT-Analyse: Die Grünen sind doch noch keine Partei wie jede andere

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Vizekanzler Werner Kogler.
© APA/FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUMMAYR
Wolfgang Sablatnig

Analyse

Von Wolfgang Sablatnig

Statutenänderungen sind meist nicht der große Heuler. Bei den Grünen sorgte eine Abstimmung über die interne Machtverteilung gestern am Bundeskongress trotzdem für eine Überraschung: Geplant war, die „Bundessprecherei“ – so die geschlechtsneutrale Bezeichnung im Parteijargon – künftig per Urwahl unter allen fast 7000 Mitgliedern zu bestimmen. Im Gegenzug sollten Bundessprecher oder -sprecherin das Recht bekommen, zwei Kandidaten für den Nationalrat vorzuschlagen. Fast 63 Prozent Zustimmung waren zu wenig. Nötig gewesen wäre eine Zweidrittelmehrheit, also 66,7 Prozent.


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