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Energiewende: Land Tirol plant Biogas-Gipfel mit Tigas

Kontroversielle Diskussionen sind zwischen Land und Tigas über Biogas entbrannt. Grüner Klubchef Mair fordert von Tigas mehr Ehrlichkeit.

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In Tirol ist jetzt eine Debatte über Biogas von der Tigas entbrannt. Die Kritik: Es enthält nur einen Bruchteil von grünem Gas.
© Tigas

Von Peter Nindler

Innsbruck – Wie ökologisch ist das von der Landestochter Tigas angebotene Biogas? Für das Land wird hier Greenwashing (Grünwaschen) betrieben, weil der Anteil an grünem Gas bei Biogas verschwindend klein sei. Entzündet hat sich der Konflikt, weil die Tigas die in den Gemeinden geforderte Alternativenprüfung von erneuerbaren Heiztechniken bei Gebäuden und großen Sanierungen ablehnt. Biogas erfülle ihrer Ansicht nach die Anforderungen an ein hocheffizientes alternatives System.

Das sieht Energiereferent LHStv. Josef Geisler (ÖVP) anders. In ihren Verträgen könne die Tigas Biogas nicht dauerhaft anbieten, weil sie davon nicht genügend habe. Es werde noch mindestens 15 Jahre dauern, bis eine entsprechende Menge vorhanden sei. „Es benötigt hier sicher ein klärendes Gespräch, das wir mit den Verantwortlichen der Tigas führen werden.“


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