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Baustopp beim Kindergarten Arzl bringt die Stadt unter Druck

Die temporäre Kindergarten-Erweiterung in Arzl wackelt. Der ehemalige Grundbesitzer wirft der Stadt Innsbruck Vertragsbruch vor.

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Kindergarten und Volksschule Arzl platzen aus allen Nähten.
© Thomas Böhm

Von Denise Daum

Innsbruck – Status: kompliziert. Nachdem Kindergarten und Volksschule im Stadtteil Arzl aus allen Nähten platzen, plant die Stadt Innsbruck, am Bildungsstandort ein größeres Campusprojekt zu realisieren. Weil der Bedarf an weiteren Kindergartenplätzen aber jetzt schon dringend gegeben ist, soll es ab Herbst für zwei Gruppen und damit rund 40 Kinder bis zur Fertigstellung eine temporäre Containerlösung südwestlich des Friedhofs in Arzl geben. Die Bauarbeiten dazu wurden nun aber unvermittelt eingestellt. Ursache ist ein Rechtsstreit mit dem ehemaligen Grundbesitzer Edi Leismüller, dem beim Verkauf ein Prekarium eingeräumt wurde. Er hat Besitzstörungsklage eingebracht, woraufhin die Arbeiten eingestellt wurden.


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