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Leitartikel zu Reisen in der EU: Frag doch einfach mal die Maus

Die EU und ihre Nationalstaaten inszenieren sich bei einheitlichen Corona-Reiseregelungen beinahe täglich. Politisch wird Bürgern leider etwas vorgegaukelt, was nationalstaatlich nicht hält. Deshalb: Wer reist, darf sich nicht auf die EU verlassen.

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Peter Nindler

Leitartikel

Von Peter Nindler

Nichts ist vergänglicher als die politische Inszenierung in der Corona-Krise. „Die EU-Staaten einigen sich auf gemeinsame Reisebedingungen“, hieß es Montagabend aus Brüssel. Zuvor wurde noch ein EU-weites Covid-Zertifikat („Grüner Pass“) zum Nachweis von Corona-Impfungen, -Tests und überstandenen Covid-19-Erkrankungen in Brüssel besiegelt. Und natürlich bejubelt. Dienstag wiederum hat sich Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) für eine europaweit einheitliche 3-G-Regelung (getestet, geimpft oder genesen) für das Reisen mit dem „Grünen Pass“ in der EU ausgesprochen. Was gilt jetzt? Viel widersprüchlicher geht es nicht mehr, wie sollen sich die 500 Millionen EU-Bürger da noch auskennen.


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