Unsichtbares wird sichtbar

Performance frei Haus und Hörspiel am Liegestuhl: zwei Projekte von Peter Lorenz, die Innsbruck bespielen.

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Performance aus dem Pizzakarton: Letztes Jahr startete das Projekt „invisible cities“, jetzt sind die Ergebnisse sicht- und hörbar.
© Lorenz

Innsbruck – Performance frei Haus, angeliefert im Pizza-Karton – so lief das Projekt „invisible cities Innsbruck“ des Tiroler Regisseurs Peter Lorenz und der Initiative „Magic Carpets“ im vergangenen Herbst ab. Inspiriert von Italo Calvinos Roman „Die unsichtbaren Städte“ war das Projekt auf der Suche nach bisher noch gar nicht gedachten Vorstellungen zur eigenen Stadt. Die ganz persönlichen Ideen davon, wie Innsbruck ist oder sein könnte, kamen von StadtbewohnerInnen selbst – weil persönliche Treffen im November 2020 nicht möglich waren, wurde den einzelnen Teilnehmenden eben eine „Performancemaschine“ zur Verfügung gestellt, die Gedankenbilder und Fantasieerzählungen aufnahmen.

Die Ergebnisse sind im Rahmen des Projekt-Epilogs jetzt für alle Interessierten sicht- und hörbar. Dafür bespielt die Initiative seit gestern unterschiedliche Plätze in der Stadt. Heute etwa macht „invisible cities“ Halt in Hötting-West, am Kolpinghaus-Parkplatz (12–15 Uhr), sowie am Vorplatz zum Sillpark (16–19 Uhr). Für morgen stehen die Stationen Reichenau-Pauluskirche (12–15 Uhr) sowie der zentrale Marktplatz (16–19 Uhr) auf dem Plan.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass eine Initiative von Peter Lorenz sich in der ganzen Stadt ausbreitet. Noch bis morgen ist sein experimentelles Hörspiel „How deep is the sea“ an unterschiedlichen Strandliegen-Spielstationen (u. a. im Waltherpark) zu hören. Ebenso eine Produktion, deren eigentliches Format der Pandemie zum Opfer fiel und das dennoch eine kreative Umsetzung fand. (bunt)

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