Kinderfreundlich: Sandspielsets mit guten Noten im AK-Test

Spielzeug ist die Produktkategorie, in der es zuletzt die meisten europaweiten Produktwarnungen und Rückrufe gab. Das lokal erhältliche Sandspielzeug scheint nicht dazu zu gehören. Im AK-Test bestanden alle zwölf Sets die mechanische und physikalische Überprüfung.

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Symbolbild.
© RitaE/Pixabay

Linz/Wien – Burgen, Gräben und Tunnels aus und im Sand bauen ist mit dem richtigen Werkzeug ein – sehr beliebtes – Kinderspiel. Die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich hat deshalb zwölf Sandspielsets auf Sicherheit getestet und alle haben die mechanische und physikalische Überprüfung der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bestanden. Sie entsprechen den gesetzlichen Vorschriften, berichtete die AK am Mittwoch.

Preislich lagen die unterschiedlich viele Teile umfassenden Sets zwischen 2,19 und 12,99 Euro. Erstanden wurden sie bei gängigen Spielzeughändlern und Supermarktketten.

Es galt vor allem, die Gefahr des Erstickens durch ablösbare Kleinteile ausschließen zu können. Kinder unter drei Jahren sind dabei besonders gefährdet. Deshalb wurde bei der Prüfung darauf geachtet, dass einzelne Bestandteile sowie abnehmbare Teile groß genug sind, um nicht verschluckt oder eingeatmet werden zu können. Auch das Risiko einer Strangulation musste ausgeschlossen werden.

Der jüngste Bericht des europäischen Schnellwarnsystems "Rapex" zeige, dass Spielzeug die Produktkategorie ist, in der es zuletzt die meisten europaweiten Produktwarnungen bzw. -rückrufe gab. Es mache ein Drittel aller Rapex-Warnmeldungen aus, so die Konsumentenschützer. Die AK rät beim Kauf auf Sandspielzeug aus bruchsicherem Kunststoff mit abgestumpften Ecken und Kanten zu achten. (APA)


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