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Mord in Kufstein: „Das Erstechen ist eine sehr aggressive Art des Tötens“

Über jenen Kufsteiner, der gestand, einen 77-Jährigen ermordet zu haben, wurde die U-Haft verhängt. Am von ihm genannten Tatmotiv gibt es allerdings Zweifel.

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In dieses Waldstück am Inn bei Kufstein hat ein junger Einheimischer laut eigenen Angaben einen 77-Jährigen gelockt, um ihn dort zu töten.
© zoom.tirol

Von Benedikt Mair

Kufstein, Innsbruck – Er war mit seinem Leben nicht mehr zufrieden und wollte töten, um ins Gefängnis zu kommen. Das sagte ein arbeitsloser und alleinstehender Einheimischer, als er gegenüber der Polizei Montagabend einen Mord zugab – kurz zuvor war die Leiche eines 77-Jährigen entdeckt worden. Sein Opfer will der Mann nicht gekannt und zufällig ausgewählt, dann in ein Waldstück am Inn bei Kufstein gelockt und es dort hinterrücks mit einem Küchenmesser erstochen haben. Über den 29-jährigen geständigen Verdächtigen wurde gestern die U-Haft verhängt. Das von ihm vorgebrachte Tatmotiv wirft allerdings Fragen auf.


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