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Überraschender Rücktritt: Kein Griss um Frießers Nachfolge in Seefeld

Der Rücktritt von Seefelds Bürgermeister Werner Frießer hat alle am falschen Fuß erwischt. Vorgezogene Wahlen dürfte es nicht geben.

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Werner Frießer wechselt in die Privatwirtschaft. Seefeld braucht nun sowohl einen neuen Bürgermeister als auch einen Bergbahnen-Chef.
© Böhm

Von Denise Daum

Seefeld – Total perplex waren die Gemeinderäte in Seefeld, als Bürgermeister Werner Frießer am Dienstagabend seinen Rücktritt als Bürgermeister verkündete. Wie berichtet, wechselt Frießer bereits mit 1. Juli in die Privatwirtschaft, will die Amtsgeschäfte aber so lange weiterführen, bis eine ordentliche Übergabe gesichert ist. Sein Vorschlag, dass sich der Gemeinderat im Herbst auflöst und die für Feber 2021 angesetzten Gemeinderatswahlen vorzieht, dürfte allerdings nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erhalten.


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