Play-off-Plätze im Visier der Ersten Liga

Tirols Tennisvereine sind bei der Vergabe der Staatsmeistertitel aus dem Rennen. Kufsteins Damen spielen indes noch um den Sieg in der 2. Liga.

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Von Robert Ullmann

Innsbruck – Die Teilnahme am Final Four ist aus den Köpfen. Ohne Tiroler Beteiligung wird der Kampf um den österreichischen Mannschaftstitel über die Courts in Tulln (10. bis 12. September) gehen. Gedanken machen sich aber die Coaches der Tiroler Bundesligaclubs im Tennis-Oberhaus am letzten Spieltag des Grunddurchgangs über die Platzierungen im Unteren Play-off und in der Abstiegsfrage. „Wir gehören nicht in die 1. Liga“, gibt Martine Stauder vom TK IEV als Erste eine klare Antwort und will auch nicht nach dem letzten Strohhalm im Klassenerhalt (hoher Sieg) im Heimspiel (Samstag 11 Uhr) gegen den KLC greifen. Trotz der zu erwartenden Auswärtsniederlage beim Team OÖ hat sich der TC Wörgl einen Platz im Unteren Play-off (mit Heimrecht) bereits fixiert.

Scheinbar fix im unteren Play-off sind die Telfer Herren, die im letzten Spiel des Grunddurchgangs zuhause auf den UTC Irdning (mit den Melzer-Brüdern) treffen und sich nur geringe Siegchancen ausrechnen. Einen Auswärtssieg benötigen die Schwazer Herren gegen Steyr, um die Play-off-Chance zu nutzen. „Wir nehmen es, wie es kommt“, nahm Obmann Christian Walter jeden Druck von seinem Team.

Geradezu identisch die Situation beim SV Silz, der mit zwei Heimsiegen den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga fixieren könnte. „Am Papier möglich, aber praktisch schwer umsetzbar“, meinte Markus Larcher. Kufsteins Damen „haben nicht den Aufstieg als Saisonziel“, so Manager Markus Erler, „nehmen ihn aber gerne mit“. Das Heimspiel gegen Stockerau spricht jedenfalls dafür, dass Kufstein auch nach dem 7. Spieltag an der Tabellenspitze der 2. Liga bleibt.

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