Auto in Zell von Zillertalbahn erfasst

Der 63-jährige Lenker hatte die herannahende Bahn beim Überqueren der Gleise übersehen, das Auto wurde vom Steuerwagen erfasst. Verletzt wurde niemand.

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Zell am Ziller – Glimpflich endete am Donnerstagnachmittag ein Unfall auf den Gleisen der Zillertalbahn in Zell. Wie die Polizei berichtet, wollte ein 63-Jähriger mit seinem Auto einen unbeschrankten Bahnübergang, der mit Stopptafeln und Andreaskreuzen gekennzeichnet war, talauswärts überqueren.

Dabei übersah der Lenker einen ebenfalls talauswärts fahrenden Steuerwagen der Zillertalbahn. Erst als der 44-jährige Lokführer ein durchgängiges „Achtung-Signal“ abgab, bemerkte der Mann den herannahenden Zug. Das Auto befand sich bereits am Gleiskörper. Der 63-Jährige versuchte, rückwärts von den Gleisen zu fahren, während der Lokführer eine Notbremsung einleitete. Eine Kollision konnten die beiden dennoch nicht mehr verhindern. Das Auto wurde zur Seite gestoßen und erheblich beschädigt.

Der Lenker, der Lokführer und die Bahnpassagiere blieben unverletzt. Die Zillertalbahn konnte die Fahrt nach etwa 25 Minuten fortsetzten. (TT.com)

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