Therapiezentrum Eule retten, dann Masterplan als Ziel

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Innsbruck – Der Schließungsauftrag für das Therapiezentrum Eule liegt auf dem Tisch, am 25. Juni müssen dann 104 zum Großteil teilzeitbeschäftigte Therapeuten für Ergo-, Logo- und Physiotherapie beim Arbeitsmarktservice zur Kündigung angemeldet werden. Sozialreferentin LR Gabriele Fischer (Grüne) will mit einer Netzwerkstruktur den Bedarf an Therapieleistungen für rund 1300 betroffene Kinder und Jugendliche bis November sicherstellen. „Das funktioniert so nicht“, erklärten gestern NEOS-Klubchef Dominik Oberhofer und seine Innsbrucker GR Dagmar Klingler. Zugleich sprechen sie sich nach einer geordneten Übergangsphase dafür aus, die Therapieleistungen an das Schulsystem anzudocken.

„Jetzt muss vorerst einmal die Therapie sichergestellt werden. Wir geben viel für andere Initiativen aus, aber 600.000 Euro für den Therapiebedarf für Kinder und Jugendliche gibt es offenbar nicht“, übt Oberhofer scharfe Kritik an Fischer. Gemeinsam mit SPÖ, FPÖ und Liste Fritz soll im Juli-Landtag ein Antrag zu Erhöhung der Tarife eingebracht werden, um den Fortbestand von Eule und „forKids“ in Kitzbühel zu sichern. Sowohl in den elementaren Bildungseinrichtungen als auch in den Pflichtschulen wollen die NEOS Therapieräume direkt vor Ort einrichten. „Sozialpolitik, Gesundheitspolitik und Bildungspolitik müssen an einem Strang ziehen – genauso wie das Land und die Gemeinden“, fordern Klingler und Oberhofer. (pn)

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