In St. Ulrich sprudelt bald mehr Wasser

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Mit schwerem Gerät wird derzeit am neuen Tiefbrunnen für die Gemeinde St. Ulrich gearbeitet.
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Von Harald Angerer

St. Ulrich a. P. – Ein Unwetter im Jahr 2018 zerstörte die Trinkwasserquelle der Gemeinde St. Ulrich. Seither versorgt ein Provisorium die Gemeinde mit Trinkwasser. Damit soll bald Schluss sein. Gestern erfolgte der Spatenstich für einen neuen Trinkwasserbrunnen. „Wir hatten schon vorher an einem Projekt für die Erweiterung der Trinkwasserversorgung gearbeitet, dieses Unglück ließ uns aber umplanen“, schilderte Bürgermeisterin Brigitte Lackner beim Spatenstich.

Bisher wurde das Trinkwasser aus der Lastalbachquelle gewonnen. Der neue Brunnen soll zum einen die Versorgung verbessern und zum anderen die Möglichkeit bieten, den Lastalbach nach den Unwetterschäden wieder zu sanieren. „Mit dem neuen Brunnen sichern wir die Wasserversorgung auf die nächsten 100 Jahre“, ist sich Lackner sicher. Die Gemeinde wachse stetig, eine weitere Quelle sei deshalb ohnehin notwendig gewesen, um den Bedarf abzudecken.

Die Arbeiten an dem Brunnen sollen bis Herbst abgeschlossen sein, im Oktober soll das erste Wasser ins System eingespeist werden. Die Kosten liegen bei 1,2 Millionen Euro. Förderungen gibt es für das Projekt von Land und Bund, die Gemeinde selbst muss 500.000 Euro aufwenden.


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