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Klimawandel verstärkt Perioden von Dürre im Alpenraum

Seit einem Jahr arbeiten Klimaforscher der ZAMG an einem länderübergreifenden Trockenmonitoring. Es soll weiterlaufen und künftig wichtige Infos – auch für Tirol – liefern.

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In Zentraleuropa wird Trockenheit ein Thema – nicht nur Wälder leiden darunter.
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Innsbruck – An und für sich war der Frühling heuer schon sehr trocken – das zeigt eine Auswertung der ZAMG. In den letzten 163 Jahren war es demnach nur dreimal trockener als 2021. Und auch wenn sich jetzt alle über heißes Wetter freuen: In den Alpen könnte Trockenheit in Zukunft ein großes Thema werden. Klimaforscher erwarten gemäß den Szenarien globaler Klimamodelle für die nächsten Jahrzehnte mehr Trockenheit im Süden sowie Zentrum Europas und einen feuchteren Norden Europas. Um mehr über die Entwicklungen zu erfahren, wird an der Entwicklung eines länderübergreifenden „Trockenmonitorings“ gearbeitet. An dem Forschungsprojekt beteiligen sich die Alpenstaaten Österreich, Frankreich, Schweiz, Slowenien, Italien und Deutschland.


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