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Impfung für Schwangere: „Vom Land im Stich gelassen“

Zweimal einen Termin bekommen, zweimal zurückgeschickt, vertröstet, im Unklaren gelassen: Haftungsfragen als Grund für Corona-Impf-Odyssee einer Schwangeren. Ärzte fordern Klarheit.

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Impfungen empfohlen, Haftungsfrage geklärt: Trotzdem wurden Schwangere abgewiesen.
© iStock

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Eine junge Mutter aus Wattens erwartet ihr zweites Kind. Als das Nationale Impfgremium die Corona-Impfung für Schwangere schließlich befürwortete, freute sie sich, ihr Ungeborenes und sich vor einer Infektion schützen zu können. Das war Ende April, doch dann kam die Ernüchterung. Anstatt rasch geimpft zu werden, wurde sie wochenlang im Kreis herumgeschickt und im Unklaren gelassen. Es begann damit, dass alle Versuche, sich über eine Anmeldung zur Impfung zu informieren, fehlschlugen. „Dabei habe ich sowohl bei der AGES als auch bei der Impfhotline des Landes angerufen. Ich konnte tagelang keine freie Leitung bekommen.“


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