Bub nach Rettung aus Gurglbach in Imst nicht mehr in akuter Lebensgefahr

Gute Nachrichten aus der Klinik Innsbruck: Jener 14 Monate alte Bub, der am Donnerstagabend in den Gurglbach in Imst gefallen ist und reanimiert werden musste, konnte stabilisiert werden. Die Ärzte sind vorsichtig optimistisch.

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Das Kind stürzte in den Gurglbach, die Mutter sprang sofort hinterher.
© Thomas Böhm

Imst/Innsbruck – Ein 14 Monate alter Bub, der Donnerstagabend mit seiner Mutter aus einem Bach in Tirol gerettet worden war, befindet sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Der Zustand des Buben habe sich stabilisiert, die behandelnden Ärzte auf der Intensivstation der Innsbrucker Klinik seien "vorsichtig optimistisch", sagte Kliniksprecher Johannes Schwamberger am Montag.

Das Kleinkind war in Imst im Tiroler Oberland mit seinem Kinderwagen kurz vor einer Schleusenanlage über eine Böschung gerollt und im Gurglbach gelandet. Die 39-jährige Mutter sprang ihrem Kind hinterher, danach wurden die beiden durch eine Schleuse gespült. Knapp 400 Meter nach der Anlage wurde der Bub gerettet und reanimiert. Auch die Mutter wurde völlig erschöpft geborgen, sie wurde auf der Normalstation behandelt. Der kleine Bub wurde nach seiner Reanimation durch Sanitäter und einen Notarzt mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik geflogen.

Die Frau war am Abend mit ihren beiden Söhnen – ihr anderer Sohn ist zwei Jahre alt – und ihren zwei Hunden spazieren. In einem unbemerkten Moment fing der Kinderwagen zu rollen an und landete im Wasser. Danach nahm das Unglück seinen Lauf. Der Kinderwagen ging zu Bruch und das Kleinkind wurde aus dem Sitz gespült und abgetrieben. Während ein 51-Jähriger dem Bachlauf folgend dem Kleinkind hinterherlief, setzte ein 54-Jähriger einen Notruf ab. (TT.com, APA)


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