Mehrere Suchaktionen erfolglos: Rätsel um vermissten Urlauber (19) aus Holland

Seit über drei Wochen fehlt von einem 19-Jährigen jede Spur. Ein Verbrechen ist unwahrscheinlich.

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Der 19-jährige Holländer wird seit Ende Mai vermisst.
© Polizei

Innsbruck – Das Schicksal eines Urlaubers aus Holland beschäftigt bereits seit 30. Mai die Innsbrucker Polizei. Trotz mehrerer Suchaktionen fehlt vom 19-Jährigen jede Spur. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.

„Wir wissen von seiner Familie, dass der Mann allein nach Innsbruck gereist ist, weil er in die Berge wollte“, erzählt Christoph Kirchmair, Leiter der Innsbrucker Kripo: „In einer Pension im Stadtteil Wilten hat er sich ein Zimmer genommen.“ Wie die Ermittlungen ergaben, hat der Urlauber am 30. Mai noch in einem Lokal in der Maria-Theresien-Straße gefrühstückt. Dann dürfte er zu einer Wanderung aufgebrochen sein. Allerdings ist der 19-Jährige nicht mehr in seine Unterkunft zurückgekehrt. Abgereist dürfte der Holländer nicht sein: „Zumindest blieben sein Gepäck und der Reisepass in der Pension zurück“, so Kirchmair weiter.

Wie die Beamten inzwischen weiters herausfanden, war das Mobiltelefon des Holländers zuletzt in Wilten eingeloggt. Die Einsatzkräfte haben mittlerweile mehrere Suchaktionen mit Hunden und Hubschraubern durchgeführt – in der Sillschlucht ebenso wie im Stadtgebiet. „Auch auf der Nordkette haben wir gesucht, weil ihn Zeugen auf der Höttinger Alm gesehen haben wollen“, erzählt Kirchmair. Ergebnislos. An ein Verbrechen glaubt der Kripochef nicht: „Wir vermuten eher einen Unfall.“ Wer den Mann gesehen hat, soll die Polizei informieren.

Auch in Rietz wird gesucht. Und zwar nach einer 50-jährigen Einheimischen, die seit der Nacht zum Montag abgängig ist. (tom)


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