„Wipptal hat einen der modernsten Recyclinghöfe Österreichs“

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LR Johannes Tratter (l.) und Vinzenz Eller bei der Einweihung.
© Fankhauser

Steinach a. B. – 15.000 Bürger, 48 Abfallarten, zwölf Gemeinden und ein gemeinsames Projekt – seit einem halben Jahr hat das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) Oberes Wipptal geöffnet. Die Einweihung hat man gestern mit einer ersten Zwischenbilanz feierlich nachgeholt.

„Es hat sich gezeigt, dass uns mit dem neuen AWZ eine wichtige Verbesserung der kommunalen Infrastruktur gelungen ist“, sagt BM Vinzenz Eller, Obmann des Abwasser- und Abfallverbandes Oberes Wipptal. Der Einsatz für das gemeindeübergreifende Projekt hat sich laut Planungsverbandsobmann BM Alfons Rastner trotz Startproblemen und viel Kritik sichtlich gelohnt. Rund 3,6 Mio. Euro wurden in den neuen Recyclinghof am Ortsrand von Steinach am Brenner investiert.

Seit der Inbetriebnahme im Dezember 2020 wurden rund 25.000 Einfahrten gezählt. Erste Schwierigkeiten wie die bargeldlose Abwicklung mittels Wipptal Card oder Verrechnung habe man bereits verbessern können.

Eine Besonderheit ist, dass das neue AWZ in Steinach mit der bestehenden Recycling-Anlage Unteres Wipptal in Mühlbachl vernetzt ist und die Öffnungszeiten aufeinander abgestimmt wurden. Laut Abfallwirtschaft Tirol Mitte ist dieses Konzept besonders bürgerfreundlich, kosteneffizient und umweltschonend.

Das sieht auch LR Johannes Tratter so: „Es freut mich, dass mit der so genannten Umweltzone Wipptal durch die Kooperation der Gemeinden unterm Strich ein Mehrwert herausgekommen ist. Dieser Bürgerservice sucht seinesgleichen.“ Er spricht von einem Vorzeigebeispiel.

„Wir haben nun einen der modernsten Recyclinghöfe Österreichs“, freut sich Eller. Das AWZ punktet mit innovativer Technologie, viel Platz, flexiblen Zeiten und dem „Noamol-Shop“ der Lebenshilfe Tirol. (emf)


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