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Das nächste Kapitel: Der Wacker-Rosenkrieg nimmt bizarre Form an

Tiroler Vereinsvorstand gegen Hamburger Investor. Wieder einmal wendet sich der Geldgeber, der nichts mehr überweist, an die Öffentlichkeit. Und wieder reagiert die Klubführung mit einer Gegendarstellung. Eines ist jetzt schon klar: Der Wacker muss - egal in welchem Szenario - den Sparstift ansetzen.

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Ein Bild aus besseren Tagen: Wacker-Präsident Joachim Jamnig (l.), Investor-Vertrauter Jens Duve.
© FC Wacker

Von Florian Madl

Innsbruck – Es gab Zeiten, da war es verpönt, den Wacker-Geldgeber Investor zu nennen. Der sollte öffentlich „Partner“ genannt werden, also als Organ auf Augenhöhe. Aus zehn Jahren (ursprünglich anvisierte Mindestdauer) wurden zehn Monate, aus Liebe ein Rosenkrieg. Am Montagabend wandte sich der Investor an die Öffentlichkeit, um auf den Ausschluss durch den Vereinsvorstand hinzuweisen. „Dieser erfolgt genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Clubführung Unterlagen und Dokumente zu ihrer Geschäftsführung vorlegen sollte.“ Es bestätige sich „der Eindruck von Intransparenz und mangelndem Aufklärungswillen“ in der Wacker-Führung.


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