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Reduktion des Testangebots in Tirol: Ärztekammer will nachverhandeln

Das Land ändert die Rahmenbedingungen für die Test-Standorte. Das könnte auch zur Reduktion führen.
© Böhm

Das nachjustierte Antigen-Testkonzept lässt für Ärzte zu viele Fragen offen. NEOS für Ende der Gratis-Tests.

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Je mehr Geimpfte, desto weniger Bedarf an Testungen. So einfach lautet die Rechnung des Landes. Gesundheitslandesrätin Annette Leja (VP) versicherte gestern, allen Impfbereiten im Lande bis Anfang Juli ein Impfangebot legen zu können. Tirol impft nunmehr bereits die 12- bis 15-Jährigen, die Intervalle zwischen dem ersten und zweiten Stich (Pfizer, Moderna) werden zudem von 42 auf 28 Tage verkürzt.

Wie berichtet, hat Schwarz-Grün am Dienstag bei den Antigentestungen nachgeschärft. Auch, weil man festgestellt hat, dass der Zustrom zu den Testungen abnimmt. Man wolle das Konzept über die kommenden Monate flexibler gestalten, hieß es offiziell. Inoffiziell heißt es aus dem Landhaus, dass damit aber auch bezweckt wird, das derzeit große Testangebot zu reduzieren.

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