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Streit ums Schutzgebiet: „Der Regelungsbedarf liegt nicht beim Land“

Schwarz-Grün schmettert Kritik der Landesumweltanwaltschaft ab. Felipe: Schutzgebietsflächen steigen.

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Bodenaushubdeponien stehen erneut im Zentrum einer politischen Auseinandersetzung.
© Rottensteiner

Innsbruck – Die Kritik wiegt in einigen Punkten schwer. Schutzgebiete genössen in Tirol nicht länger jenen Schutz, der ihnen zustehe. Das beweise die rapide steigende Zahl an naturschutzrechtlichen (Projekt-)Genehmigungen in solchen Gebieten. Das haben Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer und Vize Walter Tschon anlässlich der Präsentation ihres Tätigkeitsberichtes 2019/20 am Dienstag kritisiert, die TT berichtete. Zudem habe das Land den beständig zahlenmäßig wachsenden Bodenaushubdeponien endlich einen Riegel vorzuschieben, so die beiden. Das Mittel dazu meint die Landesumweltanwaltschaft (LUA) im Raumordnungsmittel einer Sonderflächenwidmung erkannt zu haben.


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