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Maria Holzleitner im TT-Gespräch: „Es ist das Bohren von Stahlbeton“

Trotz Gegenkandidatinnen dürfte Eva Maria Holzleitner morgen den SPÖ-Bundesfrauenvorsitz übernehmen. Mit der TT sprach sie über Frauenpolitik, männliches Gehabe und ihre inhaltlichen Schwerpunkte.

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Generationswechsel bei den SPÖ-Frauen. Eva Maria Holzleitner soll Gabriele Heinisch-Hosek als Frauenvorsitzende nachfolgen.
© Pfarrhofer

Von Carmen Baumgartner-Pötz

Wien – Die SPÖ-Frauen vollziehen am Freitag einen Generationswechsel. Auf Gabriele Heinisch-Hosek (59) dürfte Eva Maria Holzleitner (28) folgen. Sie ist zwar klare Favoritin, aber es gibt auch mit Mireille Ngosso und Elvira Schmidt zwei weitere Kandidatinnen für das Amt. Also Kampfabstimmung!

Heinisch-Hosek wünscht sich Holzleitner. „Sie ist eine Teamplayerin, die ihre Frau steht und sich von alten weißen Männern nicht einschüchtern lässt“, preist die ehemalige Frauenministerin ihre Wunschnachfolgerin an. Die Oberösterreicherin lacht, wenn man sie auf „alte weiße Männer“ anspricht. Sie kommt aus Wels, einer ehemals rot regierten Stadt, seit 2015 in blauer Hand. „Ich bin durch und durch Oppositionspolitikerin und kenne in Stadt, Land und im Bund nichts anderes. Auf all diesen Ebenen sind Männer in den entscheidenden Positionen, wobei Sebastian Kurz nicht alt ist. Aber hier gilt es, die Finger in die Wunde zu legen“, sagt Holzleitner.


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