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Waggons der Achenseebahn landen statt auf Gleis in der Schrottpresse

Die für die Elektrifizierung der Achenseebahn vorgesehenen Appenzeller Garnituren werden verschrottet. ZVB-Güterverkehr übertrifft Erwartungen.

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Die Appenzeller Garnituren werden nach dem Ausbau verwertbarer Teile verschrottet – die Achenseebahn hatte sie einst gratis bekommen, der Transport nach Jenbach kostete allerdings viel Geld.
© Zwicknagl

Von Walter Zwicknagl

Jenbach – Nicht nur die alte Fahrkabine der Hungerburgbahn am Areal der Achenseebahn hat dort keine Zukunft, auch die zwei noch verbliebenen Steuerwagen der Appenzeller Bahnen sollen im Sommer verschrottet werden. „Es war einmal von einem Interventionszug die Rede, aber das wäre alles in allem sehr schwierig“, sagt Hannes Obholzer, der bei der Zillertalbahn und der Achenseebahn als Betriebsleiter agiert. Um damit auf die Strecke zu kommen, würde man eine spezielle Diesellok benötigen.

Die frühere Betriebsleitung hatte vor Jahren von den Appenzeller Bahnen fünf ausgediente Steuerwagen und fünf Triebwagen erworben und sprach immer wieder von einer Elektrifizierung und einer Verlängerung der Bahn bis Pertisau. Daraus wurde aber nichts. „Was von den noch verbliebenen Wagen verkauft werden kann, wird ausgebaut und verwertet. Interessenten für spezielle Teile gibt es bereits“, sagt Obholzer. Acht der zehn Wagen wurden bereits ab Februar verschrottet.


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