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Müllsünder heizen die Parktarife am Achensee an

Die Parktarife pro Stunde sind in der Gemeinde Eben am Achensee heuer doppelt so teuer wie im Vorjahr. Grund seien die Kosten für die Müllbeseitigung und dass sich die Bewohner vom Verkehr überrollt fühlen.

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Acht Euro zahlt man ab vier Stunden Parkzeit auf allen gebührenpflichtigen Parkplätzen der Gemeinde Eben. Im Vorjahr waren es fünf Euro.
© Dähling

Eben, Achenkirch – Die Abkühlung im frischen Nass des Achensees ist gratis. Aber die Autofahrer werden an Tirols größtem See inzwischen recht kräftig zur Kasse gebeten. Die Kurzparktarife haben sich im Vergleich zum Vorjahr teilweise verdoppelt. Pro Stunde zahlt man nun rund um die Uhr (0 bis 24 Uhr) zwei statt einen Euro, bis vier Stunden sind es sechs (statt vormals vier) Euro. Und wer mehr als vier Stunden Badespaß sucht, muss auf den Parkplätzen der Gemeinden Eben und Achenkirch rund um das Seeufer acht Euro (statt bisher 5 €)für das Tagesticket berappen. Die Preissteigerungen sorgen für Empörung bei etlichen Autofahrern. „Acht Euro ab 4 Stunden Parkzeit? Das ist heftig“, meint kopfschüttelnd eine Bergsteigerin aus Jenbach mit Blick auf den Parkautomaten am Eingang zu den Karwendeltälern. Denn in der Gemeinde Eben, die sich über Maurach bis Pertisau erstreckt, trifft es nicht nur Badegäste. Hier gilt einheitlich derselbe Parktarif auf allen Gemeindeparkplätzen. In Achenkirch kommen Wanderer günstiger davon: Abseits des Sees kostet die Parkstunde nur halb so viel wie auf der gegenüberliegenden Seite des Sees und das Tagesticket kostet fünf Euro.


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