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Freispruch für Ärztin von Tiroler Plasmaspendezentrum

44-mal hatte ein wohl nicht geeigneter Student problemlos Plasma gespendet. Beim 45. Mal ist er kollabiert und folgenreich gestürzt.

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Plasma von Spendern wird für lebensrettende Medikamente verwendet.
© Symbolbild: BioLife

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Wer Blutplasma spendet, kann Leben retten. Wer dabei jedoch bei den Eignungsuntersuchungen medizinisch relevante Umstände oder Vorerkrankungen verschweigt, kann sich durch eine Spende auch selbst gefährden. Ein solcher Fall endete in einem Tiroler Plasmaspendezentrum 2019 nicht nur für den Spender besonders tragisch, sondern mündete gestern dazu in einem Prozess wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die ärztliche Leiterin des Zentrums.


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