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Zu Besuch in Innervillgraten: Wo die Mühlen noch langsam mahlen

In Innervillgraten trifft alpines Handwerk auf Landwirtschaft und kulinarische Genüsse. Von Massentourismus ist im Osttiroler Bergdorf nichts zu spüren. Geht es nach den Einheimischen, bleibt das auch so. Denn die Schönheit dieses ursprünglichen Fleckerls Erde soll bewahrt und altes Wissen weitergegeben werden.

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Innervillgraten ist ein Naturjuwel: unterwegs auf dem Mountainbike.
© Schett Christof - Freizeitproduktionen GmbH

Von Nicole Strozzi

Auf ca. 1400 Metern und gut 45 Minuten von Lienz entfernt liegt sie, die etwas abgelegene Gemeinde Innervillgraten. Johann Senfter, viel besser bekannt unter seinem Flurnamen Kohler Hans, ist einer der ca. 1000 Einwohner des Osttiroler Gebirgsdorfes. „Wir sind relativ bodenständig und wir wissen, was wir wollen“, erzählt uns Hans, seines Zeichens Tischler und Hobby-Mühlenbauer. Und das, was man wolle, sei jedenfalls kein Massentourismus. Ein bisserl Tourismus sei gut und recht und wichtig, aber wohin sich das Ganze entwickle, damit sei man hier nicht einverstanden. „Wir werden vielleicht ab und zu als Hinterwäldler angeschaut, aber schlussendlich glaube ich nicht, dass wir für die Zukunft am falschen Weg liegen“, verrät Hans bei unserem Besuch.


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