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Gut zu wissen: Wie man sich bei Gewittern richtig verhält

In den Sommermonaten ist die Gefahr von Blitzschlägen erhöht. Vor allem im Tiroler Bergland kommt es gehäuft zu gefährlichen Entladungen. Wenn Gewitter aufziehen, sollte man aber nicht nur im Freien schnell Vorsichtsmaßnahmen treffen, sondern auch im vermeintlich sicheren Zuhause einiges beachten.

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Ein Blitz erhellt den Nachthimmel.
© APA/dpa/Tobias Hartl/Vifogra

Innsbruck – Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Pro Jahr sind in den Monaten Juni, Juli und August in Österreich die meisten Gewitter zu erwarten. Die Gefahr, dabei von Blitzschlägen überrascht zu werden, ist hierbei besonders groß. Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren in Tirol zu schweren Unfällen wegen Blitzeinschlägen.

Die gute Nachricht vorweg: Laut Studien überleben zwei Drittel der Blitzopfer mit leichten Verletzungen. Bei Todesfällen kommt es vielfach zu einem sofortigen Todeseintritt, wenn z. B. der Blitz direkt auf den Menschen trifft. Mit einer Stromstärke von 30.000 bis zu 110.000 Ampere und extrem kurzer Kontaktzeit mit dem menschlichen Körper von zehn bis 100 Millisekunden zählt der der Blitzeinschlag zu den Elektrounfällen. Jährlich sterben weltweit rund 24.000 Menschen durch Blitzschlag, 240.000 überleben mit Verletzungen.

Am häufigsten zum Tod führt ein Herz-Kreislauf-Stillstand. Der massive kurzfristige Gleichstrom kann neben dem Herz auch das Atemzentrum lähmen, was zu einem verlängerten Atemstillstand führt und so einen sekundären Herzstillstand durch Sauerstoffmangel auslösen kann. Das Risiko, vom Blitz getroffen zu werden, lässt sich aber durch einige Grundregeln minimieren.


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