Osttirol Innovation Award: Schneidbrett, Aquabag und Podcast sind top

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Die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft „Vordenken für Osttirol“ gratulieren den Gewinnern Wolfgang Oberkofler, Lena Sulzenbacher und Roland Tiefnig mit Armin Hofmann (vorne, von links).
© Brunner Images/Mayr

Lienz – Gute Ideen machen sich bezahlt: und zwar beim Osttirol Innovation Award 2021. Diesen Preis hat die Arbeitsgemeinschaft „Vordenken für Osttirol“ erstmals ausgeschrieben, um einfallsreichen Personen eine Plattform zu bieten. Gesucht waren Projekte, die zur Entwicklung der Region beitragen, Aussicht auf Umsetzung haben und innovativ sind. Dass es gleich 48 Einreichungen gab, überraschte nicht nur die Veranstalter, sondern auch die fünfköpfige Fachjury. Unter den 48 Projekten haben sich drei durchgesetzt.

Eines davon ist ein Schneidbrett aus recyceltem Papier, Projektname „pro planche“. Roland Tiefnig und Armin Hofmann entwickelten das hitzefeste, spülmaschinensichere und widerstandsfähige Brett, das von einem sozialökonomischen Betrieb vor Ort hergestellt wird.

Der zweite Gewinner ist Wolfgang Oberkofler mit seinem mobilen Aquabag. Dabei handelt es sich um eine Hochwasserschutztasche aus PVC mit angeschweißtem Sandsack. Sie ist eine einfach zu handhabende Lösung bei Überschwemmungen und Vermurungen.

Das dritte ausgezeichnete Projekt stammt von Lena Sulzenbacher, die als „Gitsch in Kartitsch“ einen Wanderpodcast geschaffen hat. Wandertipps, Fotos und Geschichten in Mundart vervollständigen die Beiträge, die nachhaltigen Tourismus unterstützen. Jedes der drei Projekte wird mit 3000 Euro plus 2000 Euro in Form von Beratungsleistungen der Innos GmbH belohnt.

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„Die Projekte zeigen, dass es in Osttirol viele Menschen gibt, die neue und gute Ideen haben“, sagt Karl Poppeller, Geschäftsführer der Osttirol Investment GmbH und Sponsoren-Sprecher. Innos-Geschäftsführer und Mitinitiator Richard Piock meint: „Nun geht es für die Projekte an die Vermarktung, diese ist das Wichtigste.“ (TT, co)


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