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Verkehrspsychologin warnt vor mehr Alko-Unfällen im Sommer

Im Sommer kommt es zu mehr Alko-Unfällen. Besonders im Juli verunglücken viele wegen zu viel Promille. ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger appelliert zu klugen Entscheidungen vor dem ersten Schluck.

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Symbolbild.
© Thomas Breher/Pixabay

Wien – Im Sommer wird mehr getrunken – leider auch Alkohol, obwohl man sich danach hinters Steuer setzt. "Mit Juni steigt der Anteil der Alkoholunfälle im Jahresverlauf deutlich an", so ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger am Dienstag. Im Juli würde meist der Höchststand erreicht: "In diesem Monat ereigneten sich in den Jahren 2016 bis 2020 zwischen rund 250 und 300 Unfälle mit Personenschaden aufgrund von Alkohol." Mit etwas weniger Unfällen folgen August und September.

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Die Alkoholisierung im Straßenverkehr betrifft nicht nur Pkw-Lenker – auch Radler, Biker oder Fußgänger sind oft beeinträchtigt an Unfällen beteiligt. Laut Seidenberger würden zu oft klar erkennbare körperliche Anzeichen und Einschränkungen durch den reichlichen Alkoholkonsum ignoriert - und andere in Gefahr gebracht.

Keinesfalls sollte man sich ans Limit herantrinken. "Bereits rechtzeitig vor dem ersten Schluck Alkohol muss eine kluge, sichere und fixe Heimfahrentscheidung getroffen werden." (APA)

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