Deutschland will bei Entwicklung von 6G-Technologie an Spitze sein

Energieeffizient, ausfallsicher und schneller – 6G-Technologie steht zwar noch in weiter Ferne, Deutschland möchte sich jedoch schon jetzt an der Spitze der Forschung positionieren. Bis zu 250 Millionen Euro sollen in vier Forschungsprojekte fließen.

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Symbolbild.
© Gerd Altmann/Pixabay

St. John's – Noch schnellere Übertragung von Daten und Grundbaustein neuer Hochtechnologie: Das deutsche Forschungsministerium fördert vier Forschungsprojekte zum Thema 6G-Technologie mit bis zu 250 Millionen Euro. "6G wird die mobile Höchstleistungsdatentechnologie der Zukunft sein und unsere Kommunikation im nächsten Jahrzehnt noch einmal revolutionieren", erklärte Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Dienstag.

Die Forschungsprojekte würden zahlreiche Innovationen für die Kommunikationstechnologien der Zukunft hervorbringen und ermöglichten es Deutschland, "an die Weltspitze in der nächsten Mobilfunkgeneration 6G zu kommen", zeigte sich Karliczek überzeugt. An den Forschungsprojekten werden demnach rund 50 Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt sein. Karliczek forderte technologische Souveränität im Bereich 6G, "um nicht in Abhängigkeit von anderen zu kommen".

6G-Technologie werde voraussichtlich schon ab 2030 das "zentrale Nervensystem unseres vernetzten Lebens bilden", erklärte die Ministerin. Die Technologie ermögliche es, Daten mehr als 100-mal schneller zu übertragen als mit dem aktuellen 5G-Netz. 6G-Technologie biete außerdem mehr Energieeffizienz und Ausfallsicherheit.

Die Forschungsprojekte sind Teil einer 6G-Initiative der deutschen Regierung, mit der das Forschungsministerium in den nächsten fünf Jahren bis zu 700 Millionen Euro in die Förderung innovativer Kommunikationstechnologien investieren will. Erforscht werden sollen unter anderem die Anwendung neuer Materialien, die Entwicklung von Komponenten und von entsprechender Software. (APA/AFP)

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