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Ungewollt ins Netz gegangen: Weidezäune als tödliche Gefahr für Tiere

Nicht geladene Weidezäune stellen für Wildtiere eine tödliche Gefahr dar. Immer öfter kommt es zu Fällen, dass sich Tiere darin verfangen und nicht mehr befreien können.

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Besonders Rehwild verheddert sich in den feinen Litzen von Weidezäunen. In vielen Fällen erleiden die Tiere einen qualvollen Tod. Einige werden erdrosselt, andere sterben an Erschöpfung beim Befreiungsversuch.Fotos: privat, Bergmann, die nATurknipser, TJV Imst

Innsbruck – Weidezäune haben im Optimalfall eine behütende Funktion: Einerseits sollen sie dafür sorgen, dass Weidetiere nicht das Weite suchen, andererseits Beutegreifer von den eingezäunten Tieren fernhalten. Eine Barriere stellen die meist orange-farbenen Netze aber nicht nur für Wölfe und Bären, sondern auch für Rehböcke, Hirsche und Gämsen dar. Verheddert sich eines dieser Wildtiere mit dem Geweih in den feinen Litzen, folgt meist der Kampf ums Überleben. Nicht selten endet dieser mit einem qualvollen Tod.


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