Die Osttiroler Jugend trifft sich wieder zum „Summer Spirit“

  • Artikel
  • Diskussion
Im Garten der Pfarre St. Andrä fanden im Vorjahr vier „Summer Spirit“-Abende statt. Die Idee wird in andere Gemeinden getragen.
© Petra Egger

Von Christoph Blassnig

Lienz – Das Dekanat Lienz setzt seine „Summer Spirit“-Reihe heuer fort. Im Vorjahr hatte die Pandemie Jugendlichen ihre selbstverständlich geglaubte Freiheit genommen und bei vielen gerade in einer wichtigen Phase der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu großer Verunsicherung geführt. Petra Egger, die Leiterin der Dekanatsjugendstelle in Lienz, stand bis zum ersten Lockdown mit den Jugendlichen regelmäßig in persönlichem Kontakt. Mitteilungen über das Mobiltelefon und Video-Gespräche konnten kein Ersatz dafür sein. Egger wollte ein Angebot schaffen: „Alle Menschen, erst recht die Heranwachsenden, brauchen andere – und Gott. Unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen haben wir deshalb im großen Garten der Pfarre St. Andrä insgesamt vier ,Summer Spirit‘-Treffen organisiert.“

Die geistlichen Abende unter freiem Himmel mit Gebet, Cocktails beim Lagerfeuer und Musik waren bald ein Fixpunkt und einige der wenigen Gelegenheiten, andere wieder in einem größeren Rahmen zu treffen.

„Wir tragen unsere Idee heuer auch in andere Seelsorgeräume des Dekanats“, kündigt Egger an. In St. Andrä findet übermorgen um 20 Uhr der Auftakt zur Reihe statt. Wobei nicht nur alle Jugendlichen, sondern auch Firmlinge und Erstkommunionkinder dazu eingeladen sind. Um die Lieder des Abends gemeinsam mit den Kunterbunten Stimmen einstudieren zu können, empfiehlt die Dekanatsjugendleiterin ein früheres Eintreffen. Am 16. Juli feiert man in Dölsach, am 30. Juli in Assling. Am 13. August bereitet der Seelsorgeraum Lienz Süd in der Pfarre zur Heiligen Familie einen „Summer Spirit“-Abend vor. Den Abschluss macht der Seelsorgeraum Vorderes Iseltal am 3. September in Ainet. Alle Treffen sind an einem Freitag und beginnen um 20 Uhr. „Wir würden uns freuen, wenn Besucher auch wieder eine Fahrt zu den Nachbarn organisieren würden.“


Kommentieren


Schlagworte