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„Auslands-Zivis“ für Tiroler Auswanderersiedlung Pozuzo in Peru

Tourismus und Landwirtschaft sowie die deutsche Sprache, aber auch der Tiroler Dialekt stehen im Fokus eines Austauschprogramms für engagierte, junge Menschen.

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In der Tiroler Auswanderersiedlung Pozuzo weicht die Pandemie langsam der Aufbruchsstimmung.
© Gemeinde Pozuzo

Von Thomas Parth

Silz, Pozuzo – Die Pandemie hat den Andenstaat Peru, ungleich härter getroffen, als Tirol. Allerdings, so Emanuel Bachnetzer, keimt in der Tiroler Auswanderersiedlung Pozuzo jetzt wieder die Hoffnung. Als Obmann vom „Freundeskreis Pozuzo“ steht Bachnetzer beinahe täglich sowohl mit BM Nilton Ballesteros Crisanto oder der Peruanischen Botschaft in Kontakt. Es zeigt sich, dass einige junge Familien der Hauptstadt Lima den Rücken gekehrt haben und mit neuen Ideen wieder zurück nach Pozuzo gekommen sind. Hier will auch der Freundeskreis unterstützend wirken und bietet einen „Zivildienst-Ersatz“ im Ausland an. Dieser sucht junge Tiroler, die bereit sind, zehn Monate an zwei Projekten mitzuarbeiten. „Mit unserem Pendant in Peru, dem Circulo de amigos de Tirol, setzen wir beim Deutschunterricht und bei biologischer Landwirtschaft und nachhaltigem Tourismus an“, klärt Bachnetzer auf. Das Austauschprogramm richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren. Diese sollten nicht abgeneigt sein, die spanische Sprache anzuwenden oder zu erlernen und soziales Engagement sowie Weltoffenheit mitbringen. „Noch den ganzen Juli ist Zeit, sich direkt bei uns zu melden“, ruft Bachnetzer zur Mithilfe auf.


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