Inflationsrate im Juni voraussichtlich bei 2,7 Prozent

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise im Juni um 2,7 Prozent. In den kommenden Monaten dürfte dieser preistreibende Effekt jedoch wieder geringer ausfallen.

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(Symbolfoto)
© JoeCologne

Wien – Die Inflationsrate dürfte im Juni klar über zwei Prozent bleiben. Laut einer Schnellschätzung der Statistik Austria stiegen die Preise um 2,7 Prozent im Vergleich zum Juni des Vorjahres. Preistreiber sind die Energiepreise. "Das weiterhin hohe Inflationsniveau im Juni 2021 lässt sich vor allem auf die sehr niedrigen Treibstoff- und Energiepreise vor einem Jahr zurückführen, die sich mittlerweile wieder erholt haben", so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

In den kommenden Monaten dürfte dieser preistreibende Effekt jedoch wieder geringer ausfallen, erwartete Thomas. Im Mai lag die Inflation im Jahresvergleich bei 2,8 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat lag die Teuerungsrate im Juni bei plus 0,4 Prozent.

Den Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) schätzt die Statistik Austria für Juni auf 2,8 Prozent zum Vorjahresmonat und plus 0,2 Prozent zum Vormonat Mai. Die detaillierte Inflationsstatistik für Juni wird am 16. Juli veröffentlicht. (APA)

Inflation in Frankreich auf höchsten Stand seit Ende 2018 gestiegen

Ein kräftiger Anstieg der Energiepreise treibt die Inflation in Frankreich weiter an. Im Juni legten die nach europäischer Methode ermittelten Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich um 1,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris mitteilte. Das ist die höchste Rate seit Ende 2018. Analysten hatten mit der Entwicklung gerechnet.

In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone hat sich die Inflation in der ersten Jahreshälfte deutlich verstärkt. Im Jänner hatte die Inflationsrate nur 0,8 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau im Juni um 0,2 Prozent, wie es weiter in der Mitteilung hieß.

Wesentlicher Grund für den stärkeren Preisauftrieb sind höhere Energiepreise. Im Jahresvergleich erhöhten sich die Energiepreise im Juni um 10,9 Prozent. Einen vergleichsweise starken Preisanstieg gab es auch bei Tabakwaren, während hingegen frische Nahrungsmittel um 3,4 Prozent günstiger waren als im Juni 2020.

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