Zahl der Toten nach Einsturz von Wohnhaus in Florida stieg auf 18

In den Trümmern wurden vier weitere Opfer gefunden. Die Zahl der Toten hat sich damit auf 18 erhöht. Fast 150 Menschen gelten weiter als vermisst.

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Das strandnahe Gebäude mit rund 130 Wohneinheiten war in der Nacht auf Donnerstag teilweise eingestürzt.
© GIORGIO VIERA

Miami – US-Präsident Joe Biden reist am Donnerstag nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida an den Unglücksort. Der Präsident wird die Stadt Surfside nördlich von Miami Beach gemeinsam mit seiner Ehefrau Jill besuchen und sich ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe machen.

Die Zahl der geborgenen Todesopfer erneut gestiegen. In den Trümmern seien zwei weitere Opfer gefunden worden, sagte die Bürgermeisterin des Bezirks Miami-Dade, Daniella Levine Cava, am Mittwochabend (Ortszeit) an der Unglücksstelle in Surfside nahe Miami. Die Zahl der Toten habe sich damit auf 18 erhöht. Fast 150 Menschen gelten nach Angaben von Levine Cava weiter als vermisst.

Das strandnahe Gebäude mit rund 130 Wohneinheiten war vergangene Woche in der Nacht zu Donnerstag aus bisher ungeklärter Ursache teilweise eingestürzt. Die Menschen wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht. Unter den Todesopfern seien zwei Kinder im Alter von vier und zehn Jahren, hieß es. Seitdem läuft eine verzweifelte Suche nach Überlebenden. (dpa)


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