Finanzpolizei kontrollierte erneut Lenker mit ausländischen Kennzeichen

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Ein Finanzpolizist bei der Kontrolle eines Pkw mit ausländischem Kennzeichen.
© zeitungsfoto.at

Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Die Kontrollen von Lenkern ausländischer Fahrzeuge gehen weiter. In den vergangenen Wochen haben Finanzpolizisten und Beamte der Innsbrucker Polizei zwei weitere Schwerpunktaktionen in der Landeshauptstadt durchgeführt. Diesmal allerdings nicht am Rennweg, sondern am westlichen Südring beim Wifi.

Wie schon bei den vorangegangenen Kontrollen überprüften die Beamten auch diesmal, wo die Besitzer von Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen ihren Wohnsitz haben. Zumal es immer wieder vorkommt, dass in Tirol lebende Personen ihre Autos im Ausland anmelden. Die Vorteile sind in erster Linie finanzieller Natur. Wer seinen Wagen beispielsweise in Deutschland kauft bzw. anmeldet, zahlt keine Normverbrauchsabgabe (NoVA), deutlich weniger Kfz-Steuer, erspart sich die Zulassungsgebühr und die Typisierung. Unterm Strich ist die Erhaltung eines Autos in Deutschland um etwa 25 Prozent kostengünstiger als in Österreich. So hat ein Ausländer, der seinen Hauptwohnsitz nach Tirol verlegt, wenig Interesse, seinen Pkw – wie vorgeschrieben – in Österreich anzumelden. Auch Tiroler lassen sich mitunter einiges einfallen, um in den Genuss der deutschen Steuer-Konditionen zu kommen.

Bei den bisherigen Überprüfungen durch die Finanzpolizei lag die Trefferquote bei etwa 50 Prozent.

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