Gemeinsam für das Salvenkirchlein

Die Renovierung der Wallfahrtskirche lässt selbst die Skiwelt-Bergbahnen zusammen spenden.

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Die Vertreter der Skiwelt-Bergbahnen überreichten den Scheck an Pfarrer Michael Anrain.
© Angerer

Von Harald Angerer

Hopfgarten i. Br. – Die Ansicht der Hohen Salve wird geprägt von einem Sendemast und der höchstgelegenen Wallfahrtskirche Österreichs. Sie ist nicht nur durch ihre Lage auf dem Gipfel außergewöhnlich, denn sie steht auf Westendorfer Gemeindegrund, gehört zum Pfarrgebiet Brixen im Thale und wird seit vielen Jahrzehnten von Hopfgarten aus betreut und gepflegt.

Das „Salvenkirchlein“, wie die Kirche genannt wird, ist durch seine Lage stark der Witterung ausgesetzt, muss deshalb immer wieder saniert werden. „Zuletzt wurde die Kirche in den 70er- und den 90er-Jahren renoviert“, berichtet Pfarrer Michael Anrain. Für ihn verbindet die Hohe Salve und die Kirche die Region. Vor Corona habe sich der Erhalt durch Spenden teilweise finanzieren lassen. „Doch im letzten Jahr war es sehr schwierig“, schildert Anrain. Zuletzt wurde die Schindeleindeckung erneuert und der Turm saniert. Insgesamt wurden schon 120.000 Euro für die Arbeiten aufgebracht.

Es stehen jedoch weitere Arbeiten an. So müsse etwa der Altar saniert werden. Zudem gibt es Überlegungen, die Kirche mehr zu öffnen, damit die Menschen auch direkt hineingehen können. Nicht nur wie bisher in den Vorraum.

Dass das Salvenkirchlein verbindet, zeigt auch die gestrige Spendenübergabe. Es liegt mitten im Skigebiet der Skiwelt Wilder Kaiser – Brixental und alle Bergbahnen des Verbundes haben sich mit einem Scheck bei Pfarrer Anrain eingefunden. „Es war uns ein Anliegen, auch in dieser schwierigen Situation einen Beitrag zu leisten. Alle Skiwelt-Seilbahnen, auch jene, die nicht an die Salve grenzen, haben sich hier beteiligt“, schildert Friedl Eberl von der Bergbahn Hopfgarten. Und auch deren Eigentümer Anton Pletzer war bei der Übergabe dabei. „Das Salvenkirchlein ist ein Kleinod und gehört geschützt“, sagt Pletzer.

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