Benefiz-Flohmarkt in Fügen: 250 Euro für Maiers ersten Helm

Beim Benefiz-Flohmarkt in Fügen kam Persönliches von Promis unter den Hammer.

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Der Skihelm von Hermann Maier wechselte ebenso den Besitzer ...
© Dähling

Von Angela Dähling

Fügen – „Hätte ich das gewusst!“ Das wird sich so mancher denken und ärgern, wenn er liest, welche Dinge prominenter Persönlichkeiten kürzlich für wenig Geld versteigert wurden.

5200 Euro kamen zusammen, die Maria Mayer an den Obmann der Kinderhilfe BM Hannes Fender, flankiert von Jörg Höllwarth (l.) und BM Dominik Mainusch, übergab.
© A. Höllwarth

Die Fügenerin Maria Mayer hatte bei prominenten Schauspielern, Sportlern und Politikern angeklopft und um persönliche Sachen gebeten, die kürzlich zugunsten der Kinderhilfe im Bezirk Schwaz versteigert wurden. Und fast alle machten mit und schickten ihr was. Die Auktionatoren Dieter Daum und Jörg Höllwarth halfen dann, die guten Stücke unter rund 100 begeisterten Bietern beim Promi-Flohmarkt im Schlosspark Fügen zu versteigern und so insgesamt 5200 Euro für die Kinderhilfe zu erzielen. Das teuerste Stück, eine neue Designerhandtasche von Vivienne Westwood, wechselte gerade mal für die Hälfte des üblichen Verkaufspreises von 1000 Euro den Besitzer. Der zweithöchste Betrag wurde für einen Fußball und ein Trikot der österreichischen Nationalmannschaft – handsigniert von allen Spielern und Trainer Franco Foda – gezahlt, nämlich 450 Euro. Auch Hermann Maiers erster Skihelm kam unter den Hammer: 250 Euro war das höchste Gebot. Da wäre sicher mehr drin gewesen, das weiß auch Maria Mayer, die bescheidene Initiatorin, die nächstes Mal lautstarker und landesweit die Werbetrommel rühren will.

Durch Josef Geisler als Präsident des Tiroler Fußballverbands kamen zusätzlich auch je ein signiertes Trikot-Ball-Set des FC Wacker und der WSG Wattens unter den Hammer. Der Sportrucksack und ein T-Shirt von „Bergdoktor“ Hans Sigl und Fanpackages von Hansi Hinterseer und DJ Ötzi brachten übrigens mit 160 bis 200 Euro mehr ein als die „Souvenirs“ der meisten Politiker. Finanzminister Gernot Blümel steuerte ein Balance Board bei, für das 150 Euro geboten wurden. Kanzler Sebastian Kurz trennte sich von drei Krawatten und gab Bildbände vom Staatsarchiv dazu. Dafür war jemand bereit, 200 Euro zu zahlen. LR Anton Mattles Beitrag – sein erster, 40 Jahre alter Klettergurt – versteigerten die Auktionatoren übrigens nicht. „Das Sicherheitsrisiko war zu hoch“, meint Mayer schmunzelnd. Von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein kam übrigens die Antwort, er habe da leider keinen Termin frei. Da ging beim Lesen der Bitte um etwas kleines Persönliches wohl etwas schief. Und Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Vizekanzler Werner Kogler erklärten, dass ihr Kontingent leider erschöpft sei.

... wie die Krawatte von Semino Rossi,
© Dähling

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