Pleite gegen Dragons: Die Raiders schlittern in eine handfeste Krise

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Muss seine Truppe wieder aufrichten: Coach Herron.
© Kristen

Wien – Es ist eine Football-Saison, die es für Tirols Vorzeigeclub, die Swarco Raiders, in sich hat: Verletzte, Final-Niederlage und jede Menge Eigenfehler. Am Samstag setzte es bei den Danube Dragons eine unerwartete 17:24 (17:7)-Niederlage. Die Play-offs sind trotzdem fixiert – im AFL-Halbfinale warten erneut die Danube Dragons.

Schon in der Vorwoche bei der Last-Minute-CEFL-Niederlage sprach Kapitän Adrian Platzgummer die unerwartet vielen Fehler seiner Truppe an. In dasselbe Horn blies nun auch Marco Schneider: „Wir spielen in der ersten Halbzeit okay und kommen dann so schwach aus der Pause. Wir machen so viele Fehler – klar, wir sind ein junges Team, aber wir verlassen uns, ich nehme mich da nicht aus, zu viel auf die Routiniers. Wir müssen uns alle steigern und das ganz schnell.“

Dass natürlich auch das große Lazarett eine Rolle spielt, darf man nicht ausklammern. Die Reise zu den Dragons konnten nur noch 35 Spieler antreten, Headcoach Kevin Herron wollte nicht unerwähnt lassen: „Gegen die Dragons sind wir mit nur einem Runningback gestartet, am Ende hatten wir gar keinen mehr.“ Und trotzdem ergänzte er: „Wir haben erneut zu viele Fehler gemacht. Wenn wir so spielen, verdienen wir es nicht, zu gewinnen. Es ist uns leider nicht gelungen, diesen CEFL-Bowl-Hangover abzuschütteln.“

Am nächsten Wochenende folgt noch das Nachtrag-Spiel (AFL) bei den Prag Panthers. Dort hofft man auf einen verletzungsfreien Auftritt, bevor es in die Play-offs geht. Herron: „Bis dahin sollten dann auch einige Spieler wieder zurück sein.“ (suki)

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