Brandstiftungen geklärt: 56-Jährige Innsbruckerin soll Feuer gelegt haben

Im März und im Mai brannte es in einem Mehrparteienhaus in Innsbruck. Nun soll die Täterin ausfindig gemacht worden sein. Die 56-Jährige nannte Nachbarschaftsprobleme und Jahrzehnte zurückliegende Familienprobleme als Grund.

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(Symbolfoto)
© HELMUT FOHRINGER

Innsbruck – Die Polizei hat am Samstag mitgeteilt, dass zwei Brandstiftungen aus dem heurigen Jahr aufgeklärt werden konnten. Am 26. März und am 9. Mai brannte es jeweils in einem Mehrparteienhaus in Innsbruck. Die Brände dürften von einer 56-jährigen Österreicherin gelegt worden sein.

Im März steckte die Beschuldigte ein Kellerabteil in einem Gemeinschaftskeller in Brand. Im Mai zündete sie einen Balkon bzw. darauf befestigte Dekorationsgegenstände an. In beiden Fällen benützte sie dafür laut Polizei externe Zündquellen. Die Brände mussten von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr gelöscht werden.

Die 56-Jährige gab nun offenbar an, ihre Taten würden mit Nachbarschaftsproblemen und Jahrzehnte zurückliegenden familiären Problemen zusammenhängen. Sie wurde in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Bei den Bränden war eine erhebliche und konkrete Gefahr für andere Bewohner entstanden, außerdem ein mittlerer fünfstelliger Schaden. (TT.com)

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