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Fallen Bäuerin oder Bauer aus, braucht es jede helfende Hand

Fällt in der Hochsaison ein Landwirt aus, ist Feuer am Dach. Von einem Tag auf den anderen muss Hilfe organisiert werden. Nicht nur professionelle Helfer sind gefragt.

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Manuel Winkler setzt sich seit über zehn Jahren als Betriebshelfer ein.
© Maschinenring/Mario Webhofer.

Von Sabine Strobl

Innsbruck – Tirol ist stolz auf seine kleinstrukturierte Landwirtschaft. Erkrankt eine Bäuerin oder erleidet ein Landwirt einen Unfall, kommt es aber akut zu Engpässen. Das Vieh muss weiter versorgt, das Heu eingebracht werden, Hilfe von einem Tag auf den anderen organisiert werden. Ein großes Problem ist hier die Entwicklung hin zum Nebenerwerb, der in Tirol mittlerweile 80 Prozent ausmacht. Das heißt, mögliche Helfer in der Umgebung gehen einem Beruf nach. Zeit für zusätzliche Einsätze ist knapp. Es braucht professionelle Hilfe.


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