Zwei Alpinistinnen auf dem Monte Rosa im Aostatal erfroren

Die beiden Frauen waren wegen schlechten Wetters in Schwierigkeiten geraten und hatten Hilfe gerufen. Die Bergrettung wurde aber durch das schlechte Wetter behindert: Letztlich konnten die Frauen nur noch tot geborgen werden.

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(Symbolfoto)
© Cesar Von BANCELS / AFP

Rom/Aosta – Zwei italienische Bergsteigerinnen sind auf dem Monte Rosa erfroren. Sie waren am Samstag wegen schlechten Wetters unter der Vincent-Pyramide, einem 4215 Meter hohen Gipfel im südlichen Teil des Monte Rosa, in Schwierigkeiten geraten und hatten Hilfe gerufen. Teams des Bergrettungsdienstes im Aostatal starteten eine Suchaktion, die jedoch vom schlechten Wetter behindert wurde. Das Team fand die beiden Frauen nach mehreren Stunden: Sie waren erfroren.

Die Opfer stammten aus dem Piemont, berichteten italienische Medien. Die Alpinistinnen wurden von einem Mann begleitet, er überlebte. Er wurde mit Erfrierungen an den Händen mit dem Hubschrauber in die Schweiz geflogen.

Die drei Alpinisten wollten die Vincent-Pyramide erreichen, die knapp einen Kilometer südlich der italienisch-schweizerischen Grenze liegt. Über dem Gipfel verläuft die Grenze zwischen den beiden italienischen Provinzen Aostatal und Piemont. Die drei Bergsteiger erreichten die Spitze, als es zu einem heftigen Schneesturm kam. Daraufhin alarmierten sie die Rettungskräfte.

Die Gruppe konnten von einem Hubschrauber der Bergrettung des Aostatals zwar lokalisiert werden, die Rettung per Helikopter war wegen der schlechten Wetterbedingungen nicht möglich. Bergretter erreichten erst gegen 21 Uhr die Gruppe. Eine Frau starb wenige Minuten nach Eintreffen des Teams. Die zweite Alpinistin wurde noch lebend zu einer Berghütte geführt, starb aber danach. (APA)


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