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Reise nach Capri: Die Wege der Panoramen und Egomanen

Kaum eine Insel war vor der Pandemie überlaufener als Capri. Doch als Wanderer entkommt man dem Trubel schnell. Und vor allem kann man ganz tief in die Geschichte dieses Eilandes eintauchen.

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Seit mehr als 100 Jahren zieht Capri Schriftsteller, Schauspieler, Großindustrielle und Präsidenten an.
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Wer dieser Tage in Marina Grande in Capri aus der Fähre steigt und ohnehin beschwingt ist vom Blick auf Klippen, Felswände, grüne Hügel und pastellbunte Häuser, wird von einem großen Banner begrüßt. „Capri Covid Free“ steht darauf. Eine Verheißung. Um den werbewirksamen Slogan drucken zu können, mussten möglichst alle 14.000 Bewohner der Insel bis zum Start der Sommersaison durchgeimpft sein. Andere Ferienregionen wie die Amalfiküste waren empört: noch mehr Privilegien für die Insel der Schönen und noch Reicheren.


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