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TT-Leitartikel zum Tiroler "Stichtag": Anstehen fürs Impfen

Der gestrige Tiroler Impfsonntag ohne Anmeldung hat die öffentlichen Impfstraßen gestärkt. Niederschwellig muss auch in Zukunft der Schlüssel für eine erfolgreiche Impfstrategie sein, öffentliche Impfzentren sind ein Teil davon.

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Peter Nindler

Leitartikel

Von Peter Nindler

Der Tiroler Impfsonntag erfüllte die Erwartungen, wahrscheinlich hat er sie sogar übertroffen. Das niederschwellige Angebot ohne Anmeldung ließ die Impfwilligen vor den Impfstraßen in den Bezirken bisweilen stundenlang für den ersten Stich anstehen. Vielleicht müssen die Abläufe für das kommende Wochenende logistisch noch verbessert werden, doch gerade vor den Sommerferien und wegen wachsender „Delta“-Unsicherheiten benötigt es ein umfassendes Angebot für die noch nicht geimpften Menschen. Auch mit weniger Bürokratie und ohne Terminvereinbarung. Zuletzt wurden nämlich immer mehr Termine abgesagt. Die Urlaubszeit mit mehr Freiheiten (Reisen) lockt. Eines sollten aber alle wissen: Die Rückkehr zur Normalität ist allemal mit der Impfung erreichbar.


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