Gewessler schließt Pakt für mehr Klimaschutz mit elf Großunternehmen

Ziel der Paktpartner ist eine deutliche Reduktion ihrer CO2-Emissionen. Mit dabei sind die BUWOG, hali, HYPO Niederösterreich, McDonald‘s, ORF, ÖBB, Ölz, REWE, Bank Austria, Vöslauer und Zumtobel.

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Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne).
© HANS PUNZ

Wien – Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) hat mit CEOs und Top-Managern von elf großen Unternehmen einen Pakt für mehr Klimaschutz in der Wirtschaft geschlossen. Ziel der Paktpartner ist die Reduktion ihrer CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 50 Prozent, auf der Basis von 2005. Mit dabei sind die BUWOG, hali, HYPO Niederösterreich, McDonald‘s Österreich, ORF, ÖBB, Ölz der Meisterbäcker, REWE Group, UniCredit Bank Austria, Vöslauer und Zumtobel.

„Eine klimafreundlich ausgerichtete Wirtschaft ist ein wesentlicher Schlüssel im Kampf gegen die Klimakrise. Was wir jetzt brauchen, sind treffsichere Maßnahmen über sämtliche Bereiche und Branchen hinweg und das Commitment gemeinsam und schlagkräftig anzupacken,“ so Gewessler am Dienstag bei einem Treffen mit den Firmenchefs im Haus der Musik in Wien.

„Effektive und messbare Maßnahmen“

Elf österreichische Großunternehmen hat die Ministerin als Partner ausgewählt, dahinter stehen mehr als 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese bekennen sich zu mehr Klimaschutz und „setzen aktiv effektive und messbare Maßnahmen und damit ein wichtiges und notwendiges Zeichen,“ so Gewessler.

Die Unternehmen verpflichten sich innerhalb des „klimaaktiv Pakts“ zur Umsetzung konkreter Maßnahmen zur Erreichung messbarer Ergebnisse. Unter Begleitung durch die Expertinnen und Experten der Klimaschutzinitiative klimaaktiv des BMK erarbeiten die Paktpartner individuelle Klimaschutzkonzepte und setzen diese bis 2030 schrittweise auf betrieblicher Ebene um.

Der ORF geht hier als Medienunternehmen voran. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Als verantwortungsbewusstes, öffentlich-rechtliches Medienunternehmen hat der ORF die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit bereits 2007 in seiner Unternehmensstrategie verankert. Diese wird unter Einbindung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) und des Pariser Übereinkommens konsequent weiterentwickelt. Mit der Partnerschaft im klimaaktiv Pakt und den sehr ambitionierten Klimazielen setzen wir unseren Weg in Richtung Klimaneutralität konsequent fort.“ (APA)


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