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Enormer Andrang: Forchach will Besuchern Steine in den Weg legen

In Forchach versucht die Gemeinde, der Wildparker Herr zu werden. Parkplätze sind in der Warteschleife, der Andrang ins Naturparkgebiet bleibt ungebrochen.

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Parkdruck: Massive Steine sollten das Parken eigentlich verhindern. Sofort wird ein gegenüberliegender Grünstreifen zwischen Lechtalstraße und Wirtschaftsweg als Parkdeck entdeckt.
© Mittermayr

Helmut Mittermayr

Forchach – Ein steiniger Weg ist die Parkplatzsuche im Bereich Johannesbrücke in Forchach. Der Andrang der Besucher ins Naturparkgebiet ist enorm, eine echte Parkmöglichkeit besteht in weitem Umkreis aber nicht. Vor allem seit die Gemeinde Weißenbach vor zwei Jahren den Parkplatz am so genannten Baggersee auf der Ostseite der Brücke aufgelöst hat, probieren es viele beiderseits der Brücke im freien Gelände mit Wildparken. Der rege Andrang bringt wiederum die Landwirte Forchachs in Rage, denn Wirtschaftswege werden verparkt. „Ein Durchkommen mit Traktoren und Hängern ist dann oft nicht möglich oder es kommt zu Beschädigungen der Fahrzeuge“, weiß Bürgermeister Karl Heinz Weirather schon lange um die Problematik. Die Gemeinde hat heuer mit einer klobigen Maßnahme gegengesteuert. Im Bereich Vogeleck, so der Flurname, wurden große Stein am Wegrand deponiert, um das Parken zu verhindern und einheimischen Bauern die Durchfahrt zu ermöglichen.


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