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Mini-Monstera zum Monsterpreis: Zimmerpflanzen boomen auch in Tirol

In Neuseeland wurde eine Zimmerpflanze um 16.000 Euro versteigert. Topfpflanzen als neue Wertanlage zu bezeichnen, ist übertrieben, aber dennoch sind seit Corona viele bereit, mehr in Grün zu investieren.

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Monstera-Sorten, wie hier im Bild, müssen nicht ein Vermögen kosten. Die Pflanzen gibt es zu erschwinglichen Preisen.
© iStock

Von Nicole Strozzi

Mils – Im ersten Moment glaubt man, da will einen jemand „pflanzen“, aber es ist tatsächlich passiert. Bei einer Online-Versteigerung der neuseeländischen Auktionsplattform „Trade me“ wurde kürzlich eine Zimmerpflanze zum Rekordpreis von 16.000 Euro versteigert. Auf den ersten Blick sieht das gute Stück aus der Gattung Rhaphidophora Tetrasperma – auch „Mini-Monstera“ genannt –nicht spektakulär aus. Jungpflanzen der Sorte gibt es für wenig Geld im Gartenmarkt. Aber offenbar ist die weiß-grün gemusterte Färbung der kleinen Kletterpflanze so selten, dass der Käufer mit dem Decknamen „meridianlamb“ bereit war, die Summe eines Neuwagens dafür hinzublättern.


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