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„Rückschritt“: Neue Webseite und Kombi-Ticket sorgen für Ärger im Pitztal

Das vermeintliche Vorpreschen der Pitztaler Gletscherbahnen ruft Kritiker auf den Plan. Die neue Geschäftsführung zeigt sich entrüstet.

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Nach dem Geschäftsführerwechsel am Pitztaler Gletscher ist der Honeymoon vorüber: Die Akteure raufen sich offenbar neu zusammen.
© TVB Pitztal

Von Thomas Parth

Pitztal – Im Pitztaler Tourismus gab es ein jahrelanges Schisma zwischen vorderem und hinterem Tal. Geschuldet war dies den teils hemdsärmeligen Akteuren, die zwischenmenschlich nicht miteinander konnten. Diese jahrzehntealten Zerwürfnisse wurden geradezu zelebriert. Seit der Wahl von Rainer Schultes zum TVB-Obmann und diverser Geschäftsführerwechsel, endgültig aber seit der geplanten Gletscherehe Pitztal-Ötztal schien das Pitztal enger zusammenzurücken. Für erhebliche Irritationen sorgen nun eine neue Homepage des Pitztaler Gletschers sowie ein Kombi-Ticket der Pitztaler und Kaunertaler Gletscherbahnen. Für den Kaunertaler und seit Kurzem auch für den Pitztaler Gletscher zeichnet Beate Rubatscher als Geschäftsführerin verantwortlich. Sie zeigt sich im TT-Telefonat entrüstet ob der nebulösen Anwürfe. „Wir haben den Tourismusverband im Vorfeld über unsere neue Homepage informiert“, weist Rubatscher den Vorwurf mangelnder Kommunikation von sich. Außerdem werde „in keinster Weise an der Ein-Marken-Strategie des Pitztals gerüttelt. Hier geht es um die Optik, an die sich jeder hält!“ Jedes Hotel, jede Firma habe eine eigene Homepage, versteht Rubatscher die Kritik nicht, zumal das gemeinsame Design beibehalten werde. Was Lifttickets betreffe, so würden diese die bestehende Pitztal Card des Tourismusverbandes „sicher nicht konkurrenzieren“.


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