Tiroler Biomarke „Bio vom Berg" 2020 mit mehr als 13 Mio. Euro Umsatz

Produktinnovationen und ein spürbar steigendes Bio-Bewusstsein der Konsumenten haben auch in den vergangenen Krisenmonaten für ein konstantes Wachstum bei „Bio vom Berg" gesorgt.

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Neo-Obmann Simon Wolf (links) kann sich auf die weitere Unterstützung des scheidenden Obmannes Heinz Gstir verlassen.
© Bio vom Berg

Innsbruck – Die Tiroler Genossenschaft Bioalpin hat mit ihrer Marke „Bio vom Berg" im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 13,4 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet. Dies entspreche einer Steigerung von zehn Prozent im Vergleich zu 2019, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung mit. Indes wurde bei der Generalversammlung am Mittwoch der Scheffauer Bio-Bauer Simon Wolf zum neuen Obmann gewählt. Er folgt damit auf den Bioalpin-Gründer Heinz Gstir.

Produktinnovationen und ein spürbar steigendes Bio-Bewusstsein der Konsumenten hätten auch in den vergangenen Krisenmonaten für ein konstantes Wachstum gesorgt. „Die Nachfrage nach regionalen Bioprodukten steigt. Unsere Aufgabe ist es für ein entsprechendes Angebot zu sorgen", erklärte Neo-Obmann Wolf. Die Haupt-Produktgruppen Molkereierzeugnisse sowie Wurst- und Fleischwaren verzeichneten über acht Prozent Umsatzplus.

Die Genossenschaft Bioalpin wurde im Jahr 2002 mit rund 25 Mitgliedern und einem Umsatz im ersten Jahr von rund 250.000 Euro vom Milchbauer Heinz Gstir gegründet. Heute vertreibt Bioalpin laut eigenen Angaben mehr als 160 Produkte aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft von mehr als 600 Tiroler Bauern, Metzgern, Sennern, Imkern und Gärtnern. Das Produktportfolio umfasst Milch- und Käseerzeugnisse, Fleisch- und Wurstwaren, sowie Obst, Gemüse, Brot und Gebäck.

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