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Rookie bremst die Favoriten aus und holt sich den Titel beim TT eSport Cup

In einem hochklassigen und spannenden Landesfinale 2021 des „TT eSport Cups powered by AK Tirol“ mit bekannten E-Sportlern wie Sercan Kara, Fabio Özelt und Julian Kreuzberg setzte sich der erst 18-jährige Rookie Niklas Rank durch.

Simon Riedmann, Quirin Müller, Florian Kahn (vorne), Nikolaus Staudacher (hinten), Oliver Katzian, Leon Schnürer, Jacqueline Preiß, Felix Kozubek und Norbert Adlassnigg mit dem Sieger Niklas Rank auf dem Bildschirm freuen sich über ein gelungenes Finalturnier.
© David Defregger

1500 Euro, einen großen Pokal und mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Jungprofivertrag bei Wacker Gaming – all das sicherte sich der Gewinner des diesjährigen „TT eSport Cups powered by AK Tirol“, Niklas Rank.

„Das war so nicht wirklich zu erwarten. Dass ich ein Turnier gewinnen kann, weiß ich. Dass es heute geklappt hat, ist richtig nice. Bei diesem Turnier verteidigen alle Gegner richtig gut. Da muss man erfinderisch sein und sich ein paar neue Trickkombinationen überlegen“, bilanzierte der 18-Jährige beim Siegerinterview, das live auf der Bühne im Sillpark zu sehen war. Auf die Frage, ob es in seinem Heimatort Feuchtwangen noch eine große Siegesfeier geben würde, antwortete der Überraschungssieger bescheiden: „Wir gehen jetzt dann noch essen. Ich sollte schon seit einer Stunde dort sein. Eine große Feier wird es nicht geben. Wir werden den Tag beim Abendessen gemütlich ausklingen lassen.“

Frühes Aus für Titelverteidiger Yösavel

Wie stark das diesjährige Teilnehmerfeld war, zeigt auch das überraschend frühe Ausscheiden von Titelverteidiger Muhittin „WackerPanZa“ Yösavel. „Meine Turniervorbereitung ist in diesem Jahr sicher nicht optimal verlaufen. Ich hatte auf der Uni einige Prüfungen und in der Arbeit eine Vollzeitwoche. Irgendwie habe ich das erste Game gegen Alpi komplett verpennt. Obwohl ich mich danach recht gut gefangen und gegen Niklas gewonnen habe, hat es am Ende leider nicht fürs Achtelfinale gereicht“, analysierte der Gewinner des E-Bundesliga-Teambewerbs nach dem Turnier.

Die zweite Auflage des „TT eSport Cups powered by AK Tirol“, trotz der herausfordernden Corona-Situation, ein voller Erfolg.

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Auch die eigenen FIFA-Fähigkeiten konnten gegeneinander und gegen die Profis der Wacker-Kampfmannschaft getestet werden.

Auch die eigenen FIFA-Fähigkeiten konnten gegeneinander und gegen die Profis der Wacker-Kampfmannschaft getestet werden.

© Michael Winkler

Das Finalturnier des TT eSport Cups im Sillpark weckte reges Zuschauer-interesse.

Das Finalturnier des TT eSport Cups im Sillpark weckte reges Zuschauer-interesse.

© Michael Winkler

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Auch andere prominente Namen, wie Philipp Gutmann oder Ajdin Islamovic (beide ebenfalls E-Bundesliga-Gewinner), schafften es nicht bis unter die letzten vier. Mit Julian „WackerJulian“ Kreuzberg erreichte hingegen ein weiterer junger Athlet das Halbfinale. Er zeigte sich nach dem Turnier hellauf begeistert: „Der TT eSport Cup war ein sehr professionelles und gut geleitetes Turnier. Ich bin nach der ersten Teilnahme schon ein Fan des Cups und auch mit meiner Leistung und dem dritten Platz sehr zufrieden. Vor allem wenn man sich das starke Teilnehmerfeld ansieht.“

Wacker-Profis zockten mit Publikum

Ein besonderes Highlight war der Besuch von Florian Jamnig, Stefan Meusburger und Fabio Viteritti im Sillpark. Die Profis des FC Wacker Innsbruck nahmen in der Gaming-Area Platz und zockten gegen die anwesenden Zuschauer. Wer die Wacker-Pros schlug, durfte auf den Gewinn eines hochwertigen Goodie-Bags hoffen, der neben Kopfhörern (gesponsert vom Raiffeisenclub Tirol) auch Trikots des FC Wacker Innsbruck enthielt.

Vom Finalevent begeisterte Sponsoren

Die Sponsoren des „TT eSport Cups powered by AK Tirol“ zeigten sich einmal mehr begeistert. Vertreter der Arbeiterkammer Tirol und des Raiffeisenclubs Tirol bekräftigten in Interviews ihr Herz für den lokalen E-Sport und untermauerten den Wert des größten FIFA-Turniers außerhalb von Wien.

„Viele spielen mit ihren Freunden aus Spaß und Zeitvertreib. Wenn man sich das aber auf der professionellen Ebene anschaut, dann gehört da schon mehr dazu. Disziplin, technisches Verständnis und natürlich auch soziale Fähigkeiten. Das sind alles Dinge, die man im Berufsleben auch braucht. Deshalb unterstützen wir als Arbeiterkammer Tirol diese Turnierserie“, schwärmt AK-Tirol-Vizepräsident Klaus Rainer vom TT eSport Cup. Auch Tanja Knoll, Geschäftsführerin des Raiffeisenclubs Tirol, zieht eine positive Bilanz: „Der TT eSport Cup ist einfach ein richtig lässiges Turnier. Junge Menschen bekommen eine Bühne und können zeigen, was sie draufhaben. Wir sind sehr froh, dass wir dabei sein dürfen. E-Sport ist eine Zukunftssportart, die wir unterstützen möchten.“

Prominente Gäste im Studio

Neben den Sponsoren nahmen auch Florian Jamnig (Vizekapitän des FC Wacker Innsbruck) und Valentin Bock (Mentaltrainer für E-Sportler) im Studio Platz. Dabei gab es spannende Einblicke in die Psyche von Sportlern und E-Sportlern. Wobei zwei Faktoren alle zu einen scheint: Freude am Spiel und der unbedingte Glaube an die eigene Stärke. In diesen Punkten scheinen sich Offline- und Online-Sportler in nichts zu unterscheiden.

Alles in allem war die zweite Auflage des „TT eSport Cups powered by AK Tirol“, trotz der herausfordernden Corona-Situation, ein voller Erfolg. Teilnehmer, Sponsoren und Zuschauer freuen sich jedenfalls bereits auf die dritte Ausgabe.


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